Fairtrade
Markt Eggolsheim ist Fairtrade-Gemeinde
Seit 23. Juni 2021 ist der Markt Eggolsheim Fairtrade-Gemeinde.
Als Fairtrade-Gemeinde machen wir uns lokal für den fairen Handel stark und setzen uns global für eine faire und sozial gerechte Welt ein.
Das Engagement all derer, die diese Bewegung unterstützen, zeigt: Wir können etwas verändern!
Unterstützung gesucht für die Fairtrade-Gruppe Eggolsheim!
Damit wir auch in Zukunft spannende und nachhaltige Aktionen rund um das Thema Fairtrade auf die Beine stellen können, suchen wir engagierte Menschen, die Lust haben, die Steuerungsgruppe aktiv zu unterstützen. Gemeinsam können wir kreative Ideen entwickeln, Projekte umsetzen und so einen Beitrag für mehr Fairness und Nachhaltigkeit leisten – lokal und global!
Ob mit viel Zeit oder nur gelegentlich, jede Hilfe zählt und wird wertgeschätzt. Werden Sie Teil unseres Teams und gestalten Sie mit uns eine gerechtere Welt!
Interesse? Melden Sie sich gerne bei uns und erfahren Sie mehr über die Möglichkeiten, sich einzubringen. Wir freuen uns auf Sie!
Kontakt: Teresa Borek, fairtrade@eggolsheim.de, 0151 14569732
Was ist Fairtrade? - Gerechter Handel!
Fairtrade verbindet...
... Konsumentinnen und Konsumenten, Unternehmen und Produzentenorganisationen
Fairtrade verändert...
... Handel(n) durch bessere Löhne für Kleinbauernfamilien
... menschenwürdige Arbeitsbedingungen für Beschäftigte auf Plantagen in Entwicklungs- und Schwellenländern
Fairtrade fordert...
... Schutz vor ausbeuterischer Kinderarbeit
... Gleichstellung der Geschlechter
... Maßnahmen für mehr Umweltschutz und gegen den Klimawandel
Fairtrade-Produkte werden durch Siegel gekennzeichnet, damit man beim Einkaufen schnell erkennen kann, dass die Waren aus dem fairen Handel stammen. Dann kann man sicher sein, dass bei deren Herstellung bestimmte soziale, ökologische und ökonomische Kriterien eingehalten wurden.
Allgemeine Fairtrade-Produkt-Siegel
Dieses Siegel findet man auf Produkten, bei denen alle Zutaten zu 100 % unter Fairtrade-Bedingungen gehandelt sind. Auch die Rückverfolgbarkeit spielt eine große Rolle. Man kann sicher sein, dass dieses Produkt von „nicht-Fairtrade-Zutaten“ getrennt verarbeitet wird.
Kekse oder Schokolade sind Mischprodukte, das heißt, sie enthalten mehrere Inhaltsstoffe. Damit ein Mischprodukt das Fairtrade-Siegel tragen darf, müssen alle Zutaten, die als Fairtrade-Rohstoffe verfügbar sind, aus Fairtrade-Quellen bezogen werden. Zusätzlich zu dieser Regelung muss der Anteil aller Fairtrade-Zutaten gemessen am Normalgewicht/-volumen des Endprodukts mindestens 20 Prozent ausmachen.
Weitere spezielle Fairtrade-Produkt-Siegel
Dieses Siegel tragen Produkte, die Baumwolle enthalten, wie zum Beispiel viele deiner T-Shirts, Hosen oder andere Textilien. Die Baumwolle muss fair angebaut und gehandelt sein. Außerdem soll es möglich sein die Produktionsschritte zurückverfolgen zu können und die Nicht-Fairtrade-Baumwolle muss getrennt weiterverarbeitet worden sein.
Dieses Siegel steht für Gold, welches fair angebaut und gehandelt wurde und in allen Produktionsschritten direkt rückverfolgbar ist. Du findest die Kennzeichnung mittels Stempel-Prägung auf dem Schmuckstück. Wenn ein Fairtrade-Siegel den Zusatz „contains Fairtrade ingredients“ (dt: enthält Fairtrade Bestandteile) daneben stehen hat, dann handelt es sich meist um Kosmetikprodukte mit Fairtrade-Inhaltsstoffen. Auch hier bedeutet das, dass alle Inhaltsstoffe, die als Fairtrade-Rohstoffe verfügbar sind, auch Fairtrade zertifiziert sind. Bei diesem Siegel ist die gesamte Texillieferkette nach dem Fairtrade-Textilstandard zertifiziert.
Siegel für Fairtrade-Rohstoffe
Neben den Fairtrade-Produkt-Siegeln gibt es noch die Fairtrade-Rohstoff-Siegel. Die Fairtrade-Rohstoff-Siegel beziehen sich auf eine einzelne Zutat, die fair angebaut und gehandelt ist.
Sofern eine Zutat mit Mengenausgleich eingesetzt wird, ist diese Zutat mit einem Pfeil gekennzeichnet. Der Pfeil verweist auf weitere Informationen über Zutaten des Produkts, bei denen ein Mengenausgleich stattgefunden hat. Möglich ist das bei Kakao, Zucker, Fruchtsaft, Tee und Baumwolle.
Zum Beispiel ist bei einem Schokoriegel mit diesem Siegel die benötigte Menge an Kakao unter Fairtrade-Bedingungen eingekauft. Alle anderen, wie zum Beispiel Zucker, bleiben hingegen davon unberücksichtigt.
